Viele Unternehmen suchen eine flexible IT-Lösung bezüglich Nutzung und Kosten. Genau hier setzen Cloud-Angebote an. Während Anwendungen in firmeneigenen Rechenzentren immer weniger gefragt sind, nimmt der Einsatz lokaler Cloud-Applikationen stark zu, wie mehrere Trendstudien aufzeigen. Der Anteil an Hosting, Colocation und Cloud-Lösungen steigt rasant.

Die Anforderungen an eine moderne, sichere und flexible IT-Infrastruktur sind oftmals die Basis für eine Unternehmung, um ihren Auftrag effizient erfüllen zu können. Dabei stehen viele Unternehmen vor Herausforderungen wie Datenschutz, Datensicherheit, flexibles Arbeiten und Ersatz von bestehenden IT-Anlagen und -Programmen. Hier kann eine Private-Cloud-Lösung Abhilfe bieten. Hohe Datensicherheit, Verfügbarkeit und Redundanz sind nur einige Vorteile. Gerade kleinere KMU profitieren sehr von den Standards, welche angewendet werden. Eine eigene Serverfarm in dieser Komplexität selbst zu beschaffen und zu betreiben, stellt für viele Firmen eine grosse finanzielle Herausforderung dar. Der Fachkräfte- und Ressourcenmangel sind weitere Argumente dafür, mehr zu zentralisieren und zu bündeln.

Datenstandort, Datensicherheit, hohe Verfügbarkeit
Bei der Auswahl eines Cloud-Providers spielt der Standort der Datacenters eine wichtige Rolle, zum Beispiel, dassDatensicherheit die Daten zu 100 Prozent in der Schweiz gespeichert werden und die Verwaltung durch Techniker vor Ort passiert. Redundante Lösungen wie in den meisten Fällen sollen an verschiedenen Standorten georedundant abgesichert sein. Die Daten sind das höchste Gut der Kunden, weshalb Zertifizierungen wie z.B. nach ISO 9001 und ISO 27001 heute für einen Cloud-Provider unumgänglich sind.

Mehrfache Absicherung zu erschwinglichem Preis
In der aktuellen Bedrohungslage müssen die Systeme bestmöglich (mehrfach) abgesichert werden. Oftmals können Unternehmen sich diese Technologien nicht leisten oder es scheint ihnen zu komplex zu sein. In einem Rechenzentrum erhält ein KMU heute Enterprise-Schutz zu einem erschwinglichen Preis. Die Systemadministratoren pflegen täglich die Systeme und greifen bei einem Security-Vorfall auch ausserplanmässig ein. Sporadisch sollte ein  Rechenzentrum auch durch Ethical Hackers überprüft werden, um mögliche Sicherheitslücken aufzudecken oder die Robustheit zu testen. Durch Verschlüsselung, regelmässige Backups und Zugriffskontrollen werden sensible Daten geschützt und das Risiko von Datenverlust minimiert.

Anbindung und «work anywhere»
In der Schweiz haben wir eine qualitativ sehr gut ausgebaute Kommunikationsinfrastruktur. Firmenstandorte lassen sich optimal mit einer dedizierten (MPLS-) Leitung an die Rechenzentren anbinden. Angemessene Leitungsbandbreiten sind heute bezahlbar und in vielen Regionen verfügbar. Dadurch lassen sich auch datenintensive Applikationen wie CAD so betreiben, wie wenn die Server lokal am Standort installiert wären. Früher Remote-Workermussten Remoteworker oft mit Terminalserver-Technologien angebunden werden. Diese Form hatte Vorteile, aber im Zeitalter von Kollaborationslösungen auch einige Limitationen und Nachteile. Notebooks mittels «Always up VPN» mit den Datacenters zu verbinden bietet den Vorteil, dass Look & Feel für den Benutzer so komfortabel ist wie die Arbeit im Büro. Die Zusammenarbeit und die Kommunikation werden dadurch im Unternehmen verbessert. 

Nutzungsbasierte Kosten
Durch die Nutzung einer Cloud-Lösung können Unternehmen ihre IT-Kosten reduzieren, da sie nur für die tatsächlich genutzten Ressourcen bezahlen. Solche Lösungen bieten zudem eine hohe Flexibilität, da Unternehmen ihre IT-Ressourcen bei Bedarf schnell und einfach hoch- oder herunterfahren können und die Nutzung monatlich bezahlen. Grosse Investitionen in Server- und Storage-Hardware entfallen, Betriebskosten verlaufen linear und verhelfen zu einem ausgeglichenen IT-Budget. Dadurch kann freiwerdendes Kapital anderweitig investiert werden.

Hybride Szenarien
War früher IT viel einfacher? Nicht wirklich, aber zumindest war allen immer klar, wo die Daten beheimatet sind. Meistens in einem Serverraum oder Keller auf der eigenen Hardware. Heute können Daten und Applikationen die Adresse wechseln. Die heutige IT-Landschaft ist oftmals mit einem Multi-Cloud-Ansatz auf verschiedene AnbieterHybride-IT-Lösungen verteilt. Dadurch kann flexibel und optimal auf Kosten/Nutzen eingegangen werden. Diesen Ansatz verfolgt auch die first frame networkers ag. Oftmals mischen wir Lösungen aus der Public Cloud (z.B. Microsoft 365, Azure) mit unserer eigenen «first 365»-Cloud und der Vor-Ort-IT.

Fazit
Insgesamt ermöglichen flexible IT-Lösungen mit der Cloud den Unternehmen, ihre IT-Infrastruktur effizient zu nutzen, Kosten zu senken und die Zusammenarbeit zu verbessern. Durch die Nutzung der Cloud können Organisationen sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und gleichzeitig von den Vorteilen einer modernen und sicheren IT-Infrastruktur profitieren.

Sprechen Sie mit uns über Ihre Bedürfnisse und wir zeigen Ihnen entsprechende Lösungsansätze mit unseren «first 365»-Cloud-Services in einem Workshop gerne auf!

Adrian Landtwing

Adrian Landtwing hat mehrere Jahre Informatikerfahrung im Rucksack und ist ein begeisterter first frame networker. Gestartet im Jahr 2004 als System Engineer hat er sich vermehrt mit der Kundenbetreuung und Mitarbeiterführung beschäftigt. Ihm gefällt seine Allrounder-Funktion als Bereichsleiter. Er schätzt die grosse Freiheit in seinem Job sowie die vielen interessanten Menschen, denen er immer wieder begegnet.

Adrian Landtwing